In besonderem Maße anschlussfähig wie auch integrierbar an SPFH und Erziehungsbeistandschaften bietet IPSO das Rendsburger Elterntraining an.

Hauptziel ist die Veränderung der Erziehungseinstellung und des Erziehungsstiles in Richtung liebevoll konsequenten Verhaltens. Dies bedeutet einerseits partnerschaftlich einfühlend, andererseits Grenzen setzend, konsequent. Damit einher geht eine Erhöhung der Erziehungs- und Problemlösekompetenz der Eltern sowie die Verbesserung der Interaktion zwischen Eltern und Kindern.

erg-6Die Dauer eines Kurses beträgt 22 Einheiten mit jeweils 2 Stunden/Woche und umfasst somit ca. ein halbes Jahr. Dazu kommen 2 Stunden/Woche für die Vor- und Nachbereitung. Aus didaktischen Gründen finden die Kurse immer mit jeweils zwei Trainern statt.

Das Programm ist als sehr nachhaltig anzusehen und grenzt sich bewusst von anderen kurzzeitigen Elternprogrammen ab, indem es den Eltern genug Zeit gibt, das Erlernte auch einzuüben. Dies ist besonders bei einfach strukturierten Eltern sehr wichtig, die die nötigen Umsetzungsressourcen nicht von vorne herein mitbringen.

Unsere Sonderleistung besteht darin, dass die Mitarbeiter des Elterntrainings auch während der Woche telefonisch für die Teilnehmer bei Fragen und Unsicherheiten in der Einübung der Lerninhalte zur Verfügung stehen.

Stärken des Rendsburger Elterntrainings
  • Das Elterntraining ist nicht an intellektuelle Fähigkeiten der Teilnehmer gebunden, es erreicht auch einfach strukturierte Eltern. Es ist somit nicht nur mittelschichtorientiert.
  • Es eignet sich sowohl für den präventiven Einsatz, den Einsatz bei ambulanten Hilfen wie auch Rückführung aus stationärer Unterbringung anbahnend oder begleitend.
  • Weitere Hilfen können vermieden oder verkürzt werden, was zu deutlichen Einspareffekten führen kann.
  • Es ergeben sich „Streueffekte“ bezüglich der Geschwisterkinder.
  • Häufig treffen sich nach einem Kurs die Eltern in Form von Selbsthilfegruppen weiter. Somit erweitert sich ihr soziales Netz durch informelle Beziehungen.